Es gibt keinen richtigen Weg – und keinen falschen!

Es gibt keinen richtigen Weg – und keinen falschen!

Aber es gibt einen FÜR DICH falschen Weg und einen FÜR DICH richtigen!

 

Und den kannst nur Du selbst finden.

Das Problem: von dem Weg, den wir gehen, können wir immer nur den nächsten Schritt sehen.

Daher ist es ein andauernder Lernprozeß und ein ständig neues Ausrichten und Anpassen, das aber immer leichter wird, je besser du dich kennst.

Zum Glück sind wir auf dieser Reise nicht allein! Das Leben ist immer auf unserer Seite und konspiriert in unserem Sinne. 

 

Dieser August 2019 gibt uns ordentlich Schubkraft, denn er bringt uns in die Eigenermächtigung.

 

Also in unser eigenes machtvolles Sein.

Wie äußert sich das in deinem Leben?

Vielleicht gibt es eine Krankheit, die du hinter dir lassen möchtest.

Dann wäre jetzt eine gute Zeit, dich zu fragen, ob du dich bei der Heilung ganz auf andere verlässt, oder ob du dein Wohlbefinden selbst in die Hand nimmst?

Was kannst du tun, damit es dir besser geht, damit du dich besser fühlst und du wieder lachen kannst?

 

Es geht nicht darum, alles alleine machen zu wollen.

Um Hilfe zu bitten und sie anzunehmen ist eine sehr reife Form der Eigenverantwortung.

Ein Zeichen dafür, dass du dich und deine Grenzen ernst nimmst.

Das ist übrigens ganz einfach Selbstliebe.

 

Es geht in diesen Wochen auch darum, die Kraft zu finden, Altes hinter dir zu lassen und Neues zu beginnen.

 

Was in deinem Leben kannst du abschließen und was vollenden?

Und zugleich, was soll Neues in dein Leben kommen, wie möchtest du dein Leben, das vor dir liegt, gestalten?

 

Das können ganz kleine Dinge sein. Vielleicht möchtest du einmal die Woche spazieren gehen. Oder dich mit deinen Freunden treffen. Setz dich nicht unter Druck.

Aber mach dir eine Wunschliste. Schreib dir deine Ideen auf, erst dann kommt es in die Realität. Denn nur darüber nachzudenken, reicht nicht aus.

Mach dich mit deinen Wünschen und Bedürfnissen vertraut. Halte die Augen offen dafür, wie andere leben. Wäre das was für dich? Sei wachsam und beobachte. Vielleicht siehst du ein Pärchen, daß sich umarmt und du merkst, oh, ich hätte auch gerne mehr Liebe in meinem Leben.

Wenn du den Fokus darauf lenkst, wird sich auch etwas in deinem Sinne verändern.  

Wir kreieren sowieso alles um uns herum. Aber die Zeiten, in denen wir das unbewusst gemacht haben, sind für immer mehr Menschen vorbei.

Werde zum bewussten Schöpfer deines Seins.

 

Ich untersuche z. B. gerade meinen Körper daraufhin, was für mich richtig und was für mich falsch ist.

In diesem Jahr spüre ich eine viel größere Verbundenheit mit ihm.

Ich beobachte mich, bzw. meine Empfindungen ganz genau.

Habe ich wirklich Hunger oder eher Lust und Appetit? Und wovon will ich mich damit gerade ablenken?

Glaube ich der Stimme in meinem Kopf, die mir sagt, dass ich noch Lust auf zumeist Süßes habe, obwohl ich völlig satt bin?

Wenn sich mein Rücken steif anfühlt, dehne ich mich und mache ein paar Übungen. Wenn ich kribbelig werde und mir der Hintern vom vielen Sitzen weh tut, fahre ich an den nächsten See und laufe drum herum.

Wenn ich Migräne bekomme, gehe ich in den Schmerz hinein und öffne mich dafür, statt wie früher eine Tablette einzuschmeißen, damit er nur schnell weg geht.

Wenn ich tagsüber müde bin, hau ich mich hin und zwar sofort.

Wenn ich nachts nicht schlafen kann, liege ich nicht ewig rum und komme immer schlechter drauf, sondern mache das Licht an und lese lieber etwas.

Und selbst wenn ich manchmal kaum schlafe, habe ich festgestellt, dass ich trotzdem tagsüber recht fit bin.

 

Das alles passiert ganz natürlich, einfach durch ein genaueres Beobachten und Erforschen meiner Selbst.

 

Und dabei lasse ich mich von nichts mehr ablenken. Das ist jedenfalls der Plan.

 

Meine paar Kilos zuviel haben mich durch die vergangenen Jahre begleitet, in denen ich viele alte Themen aufgearbeitet habe. Es ist fast so, als hätte sich der alte Schmerz in meinen Speckrollen an Hüfte und Bauch festgesetzt.

Sie stören mein Wohlbefinden zwar schon, aber ich weiß, dass ich mit „Gewalt“, also einer Diät nichts dagegen machen kann und will.

Ich vertraue darauf, dass schon der richtige Zeitpunkt kommen wird.

 

Meine Tochter sagt, Mama. Du musst Dich im Fitness-Studio anmelden.

Ein gut gemeinter Rat, aber das Schöne ist, ich weiß inzwischen ganz genau, was ich brauche und was nicht. Meine Ära der Sportstudios liegt hinter mir – ich habe viel Geld dort gelassen und das Umziehen und Duschen dort gehasst.

Kommt überhaupt nicht für mich in Frage. Wohlgemerkt: für MICH! Für andere mag es die perfekte Unterstützung sein!

 

Ich liebe übrigens nach wie vor auf You Tube die Yoga Übung für Anfänger, die mache ich schon seit Jahren mal mehr, mal weniger: Finde Gelassenheit in der Anstrengung

 

Es gibt eben nicht den einen richtigen Weg, sondern mehr als 7 Milliarden davon.

 

Also. Welcher ist Deiner? Nimm einfach alles um Dich herum als Angebot wahr, probier es aus und entscheide, ob es zu dir passt.

 

Eigentlich ganz einfach, oder?

Die Frage ist nur, wie gut kannst du tatsächlich deine Bedürfnisse erkennen und wie sehr lässt du dich dabei noch von anderen beeinflussen?

 

Deswegen ist es wichtig, immer wieder innezuhalten und sich auf die eigene Wahrheit zurückzubesinnen. Und das geht tatsächlich nur in der Stille.

 

Aber auch hier: Wie funktioniert das für dich am besten? Ich selbst meditiere übrigens nicht. Kriege ich nicht hin und habe ich auch keine Lust dazu.

Ich benutze stattdessen alle möglichen Alltagsituationen, um mit mir selbst in Kontakt zu kommen.

Wenn ich also an der roten Ampel stehe. Oder auf den Fahrstuhl warte. Und in der Schlange im Supermarkt.

Genau diese Gelegenheiten begrüße ich immer, um mich wieder mit mir selbst zu verbinden.

Wie machst du das?

Ich freu mich wenn du hier unten einen Kommentar hinterlässt, so haben auch andere was davon!

 

Hab eine schöne Zeit!

Wie du innere Blockaden auflöst.

Wie du innere Blockaden auflöst.

Nur du allein bist für deinen Seelenfrieden verantwortlich.

Er ist es wert, daß du ihn vehement verteidigst. Mach ihn von Nichts und Niemandem abhängig, denn nur so bekommst du die Oberhoheit über dein Leben.

Allerdings musst du zuerst deine eigenen inneren Blockaden abtragen. Weil du sonst immer wieder gegen dieselbe Wand rennst und nicht weiterkommst.

Was ich dir hier beschreibe, mag sich am Anfang anstrengend anfühlen, aber es ist wirklich nur eine Frage der Übung.

Etwa so wie Fahrradfahren:) Irgendwann gehen diese Schritte in Fleisch und Blut über und laufen dann fast automatisch ab.

 

Zunächst mal: Schärfe deine Wahrnehmung für dein Befinden.

 

Die meisten Menschen rennen heutzutage mit einem grundsätzlichen Gefühl von Unzufriedenheit herum.

Es ist sozusagen wie ein Hintergrund Rauschen, an das wir uns schon total gewöhnt haben.

 

Deswegen musst du erstmal rauskriegen, wie sich Zufriedenheit für dich überhaupt anfühlt.

Beobachte dich. Wenn du dich also das nächste Mal wirklich gut fühlst, spür hinein und genieße es ganz bewusst. Halte inne und gehe ganz in dieses gute Gefühl hinein.

Versuche Ablenkungen, auch in Form von Gedanken zu widerstehen.

 

Das Ziel ist, dass du dich die meiste Zeit so zufrieden und im Einklang mit dir selbst fühlst!

 

Finde heraus, warum du dich fühlst, wie du dich fühlst.

 

Wenn du dich schlecht fühlst, ist es der normale menschliche Impuls, sich davon abzulenken. Wir wollen dieses ungute Gefühl möglichst nicht spüren. Das hilft dir aber nicht weiter.

 

Deswegen: Schau hin! Untersuche genau, was für eine Art von Widerstand bzw schlechtem Gefühl du fühlst.

 

Versuche es zu benennen:

Ist es Traurigkeit?

Wut?

Frust?

Enttäuschung?

Neid?

Angst?

Gereiztheit?

 

Nimm deine Gedanken zu Hilfe:

 

Was für eine Geschichte erzählst du dir zu dem Gefühl, das du hast?

 

Wenn ich z. B. genervt bin, klinkt sich bei mir sofort die entsprechende Geschichte dazu ein: Immer muss ich alles machen, immer bleibt alles an mir hängen, nie hab ich meine Ruhe…

 

Achtung: Hier geht es nicht darum, ob die Geschichte in deinem Kopf wahr ist.

 

Wichtig ist hier nur, dass du die Gedanken in deinem Kopf zuordnest, die mit dem schlechten Gefühl einhergehen.

 

Bleibe der unberührte Beobachter.

 

Das ist entscheidend!

 

Nimm das schlechte Gefühl und die Gedanken dazu wahr so gut es geht, aber identifiziere dich nicht damit!

 

Du bist nicht deine Gefühle und du bist nicht deine Gedanken.

 

Sei wie der blaue Himmel, auf dem die Wolken vorüberziehen, manchmal verdecken sie ihn sogar völlig. Aber in Wahrheit ist der Himmel immer da und blau. Und so ist es auch mit deinem Bewusstsein.

Lass die Gedanken vorüberziehen und bleibe dir bewusst, dass du nur der Raum bist, in dem sie auftauchen und wieder verschwinden.

 

Verurteile dich nicht für die Gedanken, die du hast.

 

Selbst wenn sehr hässliche Gedanken auftauchen, ist das ok.

Lass sie einfach sein. Berühr sie nicht, lass sie vorbeiziehen.

 

In dem Moment nämlich, wo du dich bewertest oder dafür verurteilst, was für schlimme Gedanken du hast, schnappt die Falle zu und du bist wieder völlig gefangen und mit deinem Drama identifiziert.

 

Hab Geduld.

 

Halte diesen ungewohnten Zustand des Beobachtens aus. Halte die Ungewissheit und das schlechte Gefühl aus.

Das mag dir Angst machen und dich in ein weiteres unangenehmes Gefühl von Haltlosigkeit schicken.

Meistens ist es aber so, dass sich eher ein Gefühl von Weite bemerkbar macht.

 

Du musst es nur in diesem einen jetzigen Moment aushalten. Nicht für immer!

 

Sei ein klein wenig geduldig! Und du wirst sehen, dass das schlechte Gefühl plötzlich weg ist.

Warum? Weil es bisher von deiner Unbewusstheit gelebt hat. Es hat es sich tief in deinem Unterwusstsein gemütlich gemacht.

In dem Moment aber, wo du dein Bewusstsein wie einen Scheinwerfer darauf richtest, löst es sich auf.

 

Die Geschichte dahinter auflösen.

 

Je wachsamer du wirst, desto mehr wirst du feststellen, dass du in bestimmten Situationen immer wieder von den gleichen Gedanken getriggert wirst.

Mit manchen können wir ganz gut leben, aber manche halten uns davon ab, erfolgreich zu sein, unsere Träume zu leben oder sie beeinträchtigen unsere Beziehungen.

Dann ist es wichtig, sich die Geschichte dahinter näher anzuschauen.

Oft ist hinter der offensichtlichen Geschichte noch eine oder sogar mehrere weitere aktiv. Mit der Zeit kommt man sich selbst da immer mehr auf die Spur. Scheu Dich nicht, dir hier Hilfe von außen zu holen.

Denn manchmal haben wir richtiggehend blinde Flecken, die wir selbst gar nicht sehen können. (Ähm, ich spreche da aus leidvoller Erfahrung.)

 

Der Weg in die Freiheit liegt vor dir.

Du musst ihn einfach nur gehen, er immer leichter!

 

Alles Liebe

 

Die Veränderung, die wir in der Welt sehen wollen, ist da

Die Veränderung, die wir in der Welt sehen wollen, ist da

Warum diesmal tatsächlich alles anders ist. 

 

Du kannst es natürlich einfach abtun als naja, Mensch bleibt letztlich Mensch, ist doch trotzdem immer das Gleiche, was hier passiert.

Aber, nein, stimmt nicht. Dann siehst du nicht genau genug hin. Die Veränderung, die ich meine, hat ihren Ursprung in unserem Inneren und findet nicht, wie früher immer, nur äußerlich statt.

Achte auf die feinen Zwischentöne, auf das, was hinter den Dingen geschieht. Da merkst du, dass die Veränderung schon deutlich eine Richtung hat. In allen Bereichen liegt sie in der Luft. Sie hat viele Bezeichnungen, aber es ist komplett egal, wie du sie nennst.

Manche nennen sie Transformation, eine neue Achtsamkeit, eine Öffnung und Bewusstwerdung, Übergang von 3 D in 5 D oder Erwachen.

Auch völlig egal, ob du dich als spirituell verstehst oder nicht: Die Veränderung ist da und überall. Sie ist in all unseren Systemen sichtbar.

Für mich ist es der Übergang von einem alten, egolastigem Denken zu einem neuen bewussten Denken, dass sich über die Verbindung mit allem im Klaren ist.

Schau dabei genau hin:

 

Der Übergang zeigt sich immer in der gleichen Weise.

 

Oft in der Form, dass das häßliche Alte erstmal in seinem ganzen Ausmaß richtig sichtbar wird. Aber es kann eben nicht mehr unter den Teppich gekehrt werden, so wie es früher immer war.

Lass dich also nicht täuschen. Ja, der alte Unrat, den wir seit Jahrhunderten in alten Strukturen mit uns rumschleppen und durch unbewusstes Denken immer schön beibehalten und genährt haben, wird offenbar.

Aber das ist nicht neu, er lag immer schon in unseren Vorgärten, nur haben wir nicht hingeguckt. Jetzt können wir den Müll sehen und erschrecken uns: Waaas?? Soviel Plastik in den Meeren? Soviel Korruption in der Politik? Soviel Missbrauch, soviel Grausamkeit und Gewalt?

Es war immer schon da und muss jetzt auch endlich im ganzen Ausmaß einmal gesehen werden! Wie wenn du deinen Kleiderschrank, Keller etc. ausmistet und erstmal alles auf einen Haufen schmeißt und denkst: Oh mein Gott, habe ich wirklich so viel Scheiss!

Dann beginnst du zu sortieren und genau hinzusehen: was möchtest du behalten und was fühlt sich richtig an für dich? Was darf gehen.

Wie im Kleinen so im Großen. Es ist das gleiche Spiel in allen Bereichen des Lebens:

Vielleicht merkst du es persönlich, wenn sich bei dir oder in deiner Beziehung alte Muster offenbaren und du sie nicht mehr bedienen möchtest. Oder du merkst, es fühlt sich einfach nicht mehr so gut an, über andere zu lästern. Vielleicht hast du aber auch ein Business, mit dem du Leute abzockst. Dann wäre jetzt genau der richtige Zeitpunkt, noch daraus auszusteigen, bevor alles auffliegt.

 

Das, was jetzt kommt, braucht keine Lügen mehr und hat keine Angst vor der Wahrheit.

 

Es ist geprägt von Authentizität. Ja, ja, ich weiß, mit dem Begriff muss man schon wieder vorsichtig sein.

Also, dann mal so erklärt: Das neue Denken, das überall entsteht, kennzeichnet eine große Klarheit. Es nimmt nichts mehr persönlich. Es sieht das große Ganze. Es wirkt aus sich heraus und kann für sich alleine stehen. Es braucht nichts von anderen, um sich zu nähren, keine Aufmerksamkeit und auch keinen Beifall. Es ist sich selbst genug.

Schau Dir den TED Talk von Greta Thunberg an. Sie repräsentiert genau dieses neue Denken. Eine Abgeklärtheit und Einfachheit, bei der keine Fragen mehr offen bleiben. Man könnte es auch Weisheit nennen. Das Mädchen hat sich dieses innere Wissen erhalten, das wir uns und unseren Kindern normalerweise in der Schule aberziehen.

Diese Klarheit wirkt wie ein Leuchtfeuer in der Dunkelheit und ist ungeheuer machtvoll.

Und jetzt kommt das Beste:

 

Das neue Denken in dieser Klarheit ist untrennbar mit jedem einzelnen von uns verbunden.

 

Es ist in jedem von uns. Es kann entstehen, wenn du dich selbst beobachtest und hinterfragst, aber Achtung, wie ein Forscher und nicht mehr wie ein Opfer.

Du weißt ja schon, wenn du ganz in Kontakt mit Dir selbst bist, kannst du deine eigene innere Weisheit wahrnehmen. Deine Intuition. Dein Bauchgefühl.

Nenn es, wie du willst.

Dieses neue Denken lässt das persönliche Ego, das immer auf Trennung und Spaltung und Verteidigung aus ist, hinter sich. Wenn du dich also selbst beobachtest, erkennst du recht schnell, welchen Hut du selbst gerade auf hast.

Die neue Zeitqualität der Veränderung hilft dir dabei und macht es dir leicht, das zu erkennen. So kannst du das alte Denken auch leichter hinter dir lassen.

 

Das neue Bewusstsein macht Spaß und läßt auch immer mehr die alten Ängste hinter sich. Die Angst, sich so wie man ist, zu zeigen. Die Angst, nicht gut genug zu sein. Die Angst vor der Bewertung anderer.

Aber auch hier gilt das eben gesagte, sei darauf gefasst, daß es erstmal mehr wird, bevor es leichter wird.

 

Wir gehen jetzt ins Zeitalter der Sichtbarkeit.

 

Diese drei Jahre 2018/19 und 20 gehören zusammen, um den Übergang zu bewirken und bewegen daher sehr viel in uns.

Wir sind also mittendrin in der Veränderung und die Ängste zuzulassen und das Alte loszulassen kann auch oft schmerzlich sein.

Die alten Prozesse sind erschöpfend und es ist anstrengend. Aber laß dich nicht täuschen.

Es ist nur die Illusion, die jetzt endlich gesehen werden kann und gehen darf. Alles darf in Frage gestellt werden.

Die Wahrheit vor nichts Angst.

 

Vergiß nicht, Du bist nie allein. Hab eine schöne Zeit!

xxo

DER EDEKA AUFREGER – Warum wir aufhören sollten, uns hier selbst in die Tasche zu lügen.

DER EDEKA AUFREGER – Warum wir aufhören sollten, uns hier selbst in die Tasche zu lügen.

Wie musste ich bei meiner letzten Moderation für Kabel Eins grinsen!

Ja, voll erwischt. Da hat mal eine Frau laut und in aller Öffentlichkeit das ausgesprochen, was wir alle denken. Ich auch! Ich selbst hab vor 7 Jahren meiner Tochter im Kinderzimmer noch dasselbe gesagt: Mach deine HA oder willst du an der Kasse im Supermarkt enden. Im Fall der Edeka Kundin ging es um den Job hinter der Fleischtheke.

Da hält uns diese Frau gnadenlos den Spiegel vor die Nase:

JA. Der Beruf eines Arztes ist in unserer Gesellschaft höher angesehen als der einer Fleischverkäuferin. Wir halten ihn für wertvoller.

Ich freu mich – aber nicht über die fadenscheinige Empörung, sondern über die Diskussion. Denn damit sind wir genau auf dem richtigen Weg. Was erachten wir als wertvoll und was nicht, und woran machen wir das fest?

Deswegen ist es so wichtig, das jetzt nicht abzustreiten, sondern einfach mal hinzuschauen und uns das einzugestehen! Ja, wir alle haben diese Vorurteile tief in uns eingebrannt! 

 

Solange wir nicht begreifen, das die andern, die so etwas Unverschämtes denken, wir selbst sind, also das wir alle, jeder einzelne von uns, solche Gedanken denkt, verarschen wir uns nur selbst. Und das wäre Business as usual, so haben wir es immer gemacht.

 

Sorry, daß ich jetzt mit dem großen Holzhammer ankomme, aber schon mal von Jesus gehört, wer frei von Schuld ist, werfe den ersten Stein?

Also, anstatt uns darüber aufzuregen, lasst uns doch bitte einfach kurz innehalten und uns bewusst machen, was wirklich in unserer Gesellschaft vor sich geht, dass diese Art von Vorurteilen überall schwelen und uns vergiften. 

Es ist einfach nur menschlich. Es ist ein Aspekt in uns allen, der nicht schön ist, aber wahr.

 

Warum verdient die Verkäuferin an der Wursttheke weniger als ihr männlicher Kollege?

Warum halten wir das Talent eines Fussballers für mehr wert als das eines Sterbehelfers? 

Wir leben in einer Welt der Vorurteile und der krassesten Gegensätze. Das ist ein Fakt. 

Von oben verordnete Gleichmacherei ist der falsche Weg, das hatten wir schon mal, das wissen wir.

Also was tun? 

Wir müssen in unseren eigenen Köpfen anfangen, aufzuräumen! 

 

Erst dann können wir verstehen und auf einer tieferen Ebene auch erkennen, das wir im SEIN alle gleich sind.

Natürlich sind wir alle gleich – und jeder von uns ist ebenso wertvoll – das steht zum Glück in unserem wunderbar visionären Grundgesetz.  

Aber zugleich – auf einer anderen Ebene sind wir auch alle komplett anders – und einzigartig.

Wenn wir dieses scheinbare Paradox akzeptieren können, fallen auch die Vorurteile inklusive Neid und Missgunst weg.

 

Was wäre das für eine grandiose Gesellschaft! Wir alle hätten die Freiheit, unser Leben entsprechend unserer Fähigkeiten zu gestalten und uns zu entwickeln. Und wir könnten uns alle in unserer Unterschiedlichkeit und Einzigartigkeit akzeptieren.

Das wäre ja so schön, daß es kaum auszuhalten wäre. 🙂

 

Alles Liebe und hab eine schöne Zeit!

 

 

 

PS: Und falls Du noch Lust hast, meine Moderation bei Kabel Eins dazu zu sehen: hier ist sie:

Mit diesen 3 Schritten hätten selbst Romeo und Julia ihre Familien versöhnt

Mit diesen 3 Schritten hätten selbst Romeo und Julia ihre Familien versöhnt

In vielen Sessions tauchte in letzter Zeit das Thema Familie auf. Kein Wunder. All unsere Beziehungen sind letztlich geprägt durch die Erfahrungen, die wir als Kind in unserer Ursprungsfamilie gemacht haben.

 

Das Problem: Wir sind uns oft nicht bewusst, dass wir unser ganzes Leben hindurch diese alte Programmierung aus der frühesten Kindheit in uns tragen. Und die drückt wirklich allem, was wir heute tun, immer noch den Stempel auf.

Wenn das dann erkannt wird, ist es fast schon erschreckend! Aber – keine Sorge, diese Fragen helfen dir, dich davon zu verabschieden:

 

Frage Dich: Welche Rolle hast Du in Deiner Ursprungs – Familie gespielt?

 

Und welche Attribute brachte diese Rolle mit sich?

Warst du die kleine (hilfsbedürftige) Schwester oder der große Bruder (der Beschützer), oder das schwarze Schaf der Familie (das immer schuld hat)?

Oder warst du vielleicht der Außenseiter, der nie irgendwas richtig auf die Reihe gekriegt hat?

Warst du vielleicht das Kind, das sich mit seinen Talenten zurückhalten musste, damit du deine Geschwister nicht überstrahlst?

Oder musstest du schon früh in die verantwortliche Versorgerrolle, weil deine Mutter damit überfordert war?

Vielleicht warst du aber auch die verwöhnte Prinzessin, deren Eltern nicht nein sagen konnten?

Oder wirst du sogar von deinen Eltern missbraucht und sie lassen dich, obwohl du längst erwachsen bist, einfach nicht frei?

Mach Dir keinen Kopf ob deine Rolle „cool“ ist oder nicht, jeder Mensch muss durch eine prägende Familienerfahrung und letztlich ist es ziemlich egal, welche Rolle du innehattest.

Wichtig ist erstmal nur, herauszufinden, welche es ist.

Denn damit holst du es raus aus dem Unbewussten und die entsprechenden Gedanken dazu können dich nicht mehr manipulieren.

 

Die 3 ultimativen Schritte, aus dem alten Drama auszusteigen :

 

1. Beobachte: Was passiert?

 

Mach den Abgleich mit deiner aktuellen Realität.

Wenn Du also deine Rolle identifiziert hast, ist es erst einmal nur wichtig, sie in all ihren Facetten und ihre Mechanismen kennenzulernen.

Das heißt, Du musst auch erstmal gar nichts weiter tun, als dich und deine Familie zu beobachten. (Das geht übrigens auch, wenn deine Familie nicht mehr lebt. Dann nimm deine Erinnerungen.)

Stell es dir einfach vor, als wenn ein Theaterstück aufgeführt wird.

Wie nehmen dich die Mitglieder deiner Familie heute wahr? Schau genau hin. Rufe dir typische Ereignisse und Situationen ins Gedächtnis.

Vermutlich behandelt dich die Familie immer noch genauso wie in deiner Kindheit, also so, wie sie es seit Jahrzehnten gewohnt ist.

Achte auf die Dialoge. Was passiert, wenn Du dieses sagst oder jenes tust? Was passiert, wenn du es mal anders tust?

Wenn also der große Bruder nicht handelt wie gewohnt und schützend die jüngere Schwester „rettet“, dann reagiert die Schwester verletzt.

Die Eltern wiederum sind sauer und nennen den Bruder egoistisch, der nur an sich denkt.

Das Zauberwort hierbei heißt NEUTRAL! Bleibe der unberührte Beobachter! Lass dich nicht in das Drama hineinziehen.

 

 

2. Erkenne: Was habe ich davon?

 

Diese Frage ist essentiell und du solltest sie ein wenig mit dir herumtragen, um sie ehrlich zu beantworten: Was will ich damit erreichen, wenn ich diese Rolle bediene?

 

Im Fall des Bruders hieße das: Warum will er eigentlich wirklich die kleine Schwester beschützen?

 

Die ehrliche Antwort ist, weil er sich darin gefällt, der Beschützer zu sein.

Unser Ego liebt solche Rollen. Denn damit erhöht es sich und fühlt sich gut und wichtig und gebraucht.

 

Es gibt aber auch die gegenteilige Version davon.

 

Immer der zu sein, der Pech hat, bei dem alles schief läuft, auch das kann eine erfüllende (Opfer) Rolle sein, in der man viel Aufmerksamkeit bekommt. Und um nichts anderes geht es bei dem Ganzen.

 

Frage dich auch: wer bin ich, wenn mein Ego diese Befriedigung nicht mehr bekommt?

 

3. Akzeptiere: Nimm deine Rolle an.

 

Ich weiß, das ist vermutlich der schwerste Schritt.

Aber mit jedem Versuch, gegen deine Rolle anzukämpfen, verstärkst du sie nur.

Sobald du aus der Rolle ausbrechen willst, also etwas tust, was nicht der Erwartung deiner Familie entspricht, wirst du auf Widerstand, Unverständnis und Ärger stoßen.

Und da wir ja alle geliebt werden wollen, spielen wir eben diese Rollen weiter.

Das Problem ist nur, dass wir uns heute nicht nur in unserer Familie dieser Rolle entsprechend verhalten, sondern in all unseren Beziehungen.

In dem Moment aber, wo du deine Rolle, die dir zugedacht wurde, ohne Widerstand und damit also ohne Bewertung annehmen kannst (und dabei rede ich nur von dem aktuellen MOMENT, nicht von „für immer“), hat sie keine Macht mehr über dich.

Das ist damit gemeint, wenn wir sagen, wenn du wirklich etwas ändern willst, dann fang bei dir selbst an.

Du kannst immer nur dich, aber nicht die anderen ändern.

Du wirst feststellen, dass die alten Muster zwar noch ablaufen, aber dann keine Macht mehr über Dich haben. Sie triggern dich nicht mehr.

 

Achtung: Das bedeutet nicht, dass du eine für dich unerträgliche Situation nicht ändern solltest.

Sicherlich wirst du beginnen, die eine oder andere Grenze zu setzen.

Manchmal ist es sogar tatsächlich besser, für eine gewisse Weile von der Familie Abstand zu halten, um für sich selbst Klarheit zu finden. Um herauszufinden, wer man ist, ohne den Einfluß der Menschen, die einen immer an die alte Konditionierung erinnern.

 

 

Wenn sich dein Ego sich sträubt: Was bleibt vom Selbstbild übrig?

 

Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung, sagt man. Es ist wahr! Zu erkennen, warum man wirklich eine bestimmte Rolle bedient, schickt einen in die Abgründe des Seins, in die wir alle ungerne blicken wollen.

Aber es lohnt sich.

Also, freu dich, wenn du gerade viel Drama in deinem Leben hast oder viel getriggert wirst. Es zeigt dir, wo du dir selber noch was vormachst und wo Du genau hinsehen solltest.

 

Das Schöne ist, du brauchst gar ein Selbstbild. Je weniger davon übrig bleibt, desto besser. Denn mal ehrlich, wieso solltest du ein Bild von dir brauchen? Wofür?

Du bist doch schon!

Brauchst Du wirklich eine Vorstellung von Dir oder reicht es nicht, in jedem Moment ganz Du selbst zu sein? In jedem Moment zu spüren, was sich richtig anfühlt, und dann im Einklang damit zu handeln?

Versprochen: es wird immer leichter und nach jeder Phase des Leidens wirst du feststellen, dass du eine neue Klarheit erlangt hast.

 

Manchmal stecken wir aber auch so tief in alten Verstrickungen, dass wir alleine den Weg nicht herausfinden.

Wenn du dir Unterstützung dabei wünschst, endlich aus dem alten Drama auszusteigen, dann buche noch heute eine Session mit mir!

 

Danke fürs Lesen und hab eine gute Zeit! Alles Liebe,