Drei radikale Tipps, um dein Leben zu verändern.

Drei radikale Tipps, um dein Leben zu verändern.

Auch wenn das Jahr noch jung ist, bei vielen ist die Batterie schon wieder fast leer.

Es geht noch mal richtig ans Eingemachte. Ja, auch bei mir selbst! Dabei war die Grundstimmung: Augen zu und durch. Gerade dann ist es wichtig, neue Wege auszuprobieren, die einem Struktur und Halt geben oder neue Impulse schenken.

Hier habe ich drei Tipps für Dich, die eine tiefgreifende Veränderung in Dir bewirken können. Mir haben sie persönlich sehr durch die Herausforderungen der letzten Zeit geholfen und neue Erkenntnisse geschenkt. Schau einfach, ob Du offen dafür bist und ob es für dich passt.

 

1. DU HAST KÖRPERLICHE CHRONISCHE BESCHWERDEN?

 

Frischgepresster (!) Selleriesaft pur ist eine wahre Medizin. Meine Freundin Anja Kirchner (danke!) hat mir schon vor Monaten davon erzählt, ich habe es aber immer augenrollend von mir gewiesen.

Dann, Mitte Januar habe ich mich mal näher damit beschäftigt. Und jetzt presse ich fröhlich jeden Morgen einen halben Liter Selleriesaft frisch aus (kein Smoothie!) und trinke ihn pur auf nüchternen Magen. (Danach eine ½ Stunde mit Essen warten)

Was das bringt?

Ernsthaft: es kann Dein Leben verändern!

Frischgepresster Selleriesaft hilft bei so ziemlich allen chronischen Erkrankungen, bei denen die Schulmedizin ratlos ist: Migräne, Akne, Blasenentzündungen, Reflux, Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto etc…

Das Ganze stammt von Anthony William und er feiert in den USA schon lange große Erfolge. Alle Infos hier:

http://www.medicalmedium.com/medical-medium-celery-juice-movement.htm

Was ich selbst daran so gut finde ist, dass ich nicht gleich meine komplette Ernährung umstellen muss.

Ich mache das jetzt seit Januar. Ich fühle mich in vielen Bereichen sehr viel besser. Ich war nun monatelang nicht mehr krank, obwohl um mich herum alle am Schniefen waren. Meine Haut hat sich verändert, mein Bindegewebe ist sehr viel straffer geworden. Ich bin gespannt, was weiter passiert, denn ich beginne nun auch, bewusster zu essen und mich gesünder zu ernähren. Allerdings, ein Leben lang haben sich bei mir Gifte angelagert, das kann also dauern. Auch sein Buch Mediale Medizin: Der wahre Ursprung von Krankheit und Heilung ist extrem empfehlenswert!

Das mit dem Selleriesaft funktioniert aber wohl nur, wenn der Leidensdruck hoch genug ist, denn das Ganze ist schon aufwendig und mit einer Woche ist es da nicht getan.

 

2. DU FÜHLST DICH UNGLÜCKLICH UND LEER?

 

Bei dieser Übung geht es vor allem für uns Frauen darum, bewusst zu empfangen und nicht zu geben. Du brauchst dazu Deinen Partner. Da Du sehr eng mit ihm wirst, ist es wichtig, dass Du in diese intensive Berührung gehst, ohne im Hinterkopf an die Möglichkeit von Sex zu denken.

Klär das unbedingt vorher mit ihm ab, daß er weiß, worum es hier geht.

Schnapp ihn Dir also und bitte ihn, Dich im Liegen einfach ganz fest in den Arm zu nehmen, Herz an Herz, Bauch an Bauch.

Es geht nur darum, bedingungslos gehalten zu werden, also um eine Nähe ohne körperliches Verlangen zu erfahren. Es hat NICHTS mit Sex  oder Petting zu tun. Konzentriert euch dabei auf ein gleichzeitiges Ein- und Ausatmen.

Versuche, Dich ganz ins Gehalten werden fallen zu lassen. Spüre in Dich hinein, wie sich das anfühlt, dieses bedingungslose Sein dürfen, wie Du bist. Du musst nichts tun, Du darfst einfach nur sein, wie du bist, wie ein kleines Baby.

 

Es geht hier darum, wieder in Dein Fühlen zu kommen und Dich damit im Körper zu erden. Normalerweise verfolgen wir ja mit allem, was wir tun einen Sinn und Zweck, wie z. B. einen Orgasmus. Wenn das aber wegfällt, kannst Du Dich auf Dich konzentrieren und Du kommst ganz tief bei Dir an. Wundere Dich nicht, wenn Du weinen musst. Das ist völlig richtig und in Ordnung.

 

3. DU HÄNGST FEST UND TRITTST AUF DER STELLE?

 

Schaffe energetischen Raum und miste aus!

Du hast vermutlich schon von der wunderbaren Marie Kondo gehört!

Ihre KonMari Methode ist einfach und effektiv:

Gehe jedes einzelne Stück in Deinem Zuhause durch, Kategorie für Kategorie und frage Dich: Bringt mir das Freude? Wenn nicht, bedanke Dich und lass es gehen.

Du wirst sehen, damit bewegst Du die Energien um dich herum und schaffst Raum – Du wirst ganz viel Klarheit über Dich und Deine Situation bekommen. Konzentriere dich dabei auf das was gehen kann, nicht auf das was bleiben soll.

Du findest mehr von Marie Kondo auf You Tube oder schau dir auf Netflix ihre Serie an!

https://konmari.com/

 

 

WENN DU SCHLECHT DRAUF BIST, WARTE NICHT SOLANGE BIS ES EINE DAUERHAFTE HALTUNG WIRD!

Wir finden uns oft viel zu lange mit unbefriedigenden Situationen ab. Wir haben nicht den Mut, darüber zu sprechen und denken, das wird sich schon von selbst erledigen. Doch das ist leider nicht wahr. Der Trick ist wirklich, immer genauer hinzusehen, was sich nicht richtig anfühlt. Und es zu hinterfragen um es aufzulösen.

Ich helfe Dir gerne dabei!

Wenn du also nicht weiterkommst, buche eine Session mit mir!

Unterschätze nicht, was in nur einer Sitzung möglich ist.

Ich bringe Dich in deinen natürlichen Seinszustand, der ungeheuer machtvoll ist und auch lange anhält.

 

 

 

Zum Schluß noch mein ganz persönlicher Lieblingssatz aus „Ein Kurs in Wundern“, der mir wie ein Mantra hilft, wenn grade gar nichts mehr geht:

ALLE DEINE PROBLEME SIND BEREITS GELÖST.

 

Viel Kraft und alles Liebe!

Die wahre Transformation kommt von innen

Die wahre Transformation kommt von innen

Transformation – das heißt für jeden etwas anderes.

Und für jeden stellt sich das Bedürfnis danach anders dar. Aber die wahre Transformation kann nur im Inneren stattfinden

Manche nennen es bei sich Ankommen, den Sinn finden. Den Halt wiederfinden. In den leeren Raum gehen. Alles auf Null setzen. Nicht mehr das Gefühl haben, alles durch eine Milchglasscheibe zu sehen. Endlich wieder teilhaben am Leben. Sich angenommen fühlen.

Ich selbst hatte immer das Gefühl, eigentlich ein glücklicher, positiver Mensch zu sein. Aber ich stand mir ganz oft selbst im Weg. War wütend auf mich, auf das Leben, war am Hadern mit den Umständen, schlecht drauf und sauer. Und diese Blockaden habe ich hinter mir gelassen.

Jetzt bin ich genau da in meinem vollen Potential und mir aller meiner Möglichkeiten bewusst.

Und das hat eine Kraft, die nicht zerstörbar ist. Weil sie von innen kommt. Weil sie durch mich durch geht, wie sie durch jeden und alles hindurchfließt. Wie man diese Kraft nennt, ist egal. Für mich ist es das reine Leben, pure Energie oder auch die Essenz oder das reine Potenzial.

Sie gehört mir nicht. Aber sie ist das, woraus alles entstanden ist und entsteht. Sie ist in mir und Dir lebendig und das, was alles miteinander verbindet. Sich dieser Kraft bewusst zu sein gibt Sicherheit, ein tieferes Wissen fernab von allem Erlernten und ein Gefühl von Verbundenheit.

Sie gibt die Gewissheit, daß alles richtig ist, egal was passiert. Ein Urvertrauen. Das ist die Transformation, von der ich rede. Die Dich umhaut in ihrer Dimension.

Die alles sprengt, wovon man gemeinhin so redet und wovon man bisher abhängig war – Befindlichkeiten, Bewertungen, Beurteilungen anderer und von sich selbst.

Zu guter Letzt ist es einfach die pure Lebensfreude. Zu wissen, dass alles möglich ist.

Der Weg dorthin?

Ich war bereit das Fürchten zu lernen. Und das habe ich auch. ich habe mich bewusst meinen Ängsten gestellt, ihnen in die Augen gesehen, den Schmerz ausgehalten und bin da geblieben. Und das war hart.

Und diesen Weg zu gehen kann einem keiner abnehmen. Aber es hilft sehr, wenn man jemanden an seiner Seite hat, der diesen Weg bereits gegangen ist und der einem da durch hilft, wenn man denkt, es geht nicht mehr. Auch ich hatte zum Glück so jemanden.

Schmerz – ohne ihn geht es nicht.

Loslassen. Aufhören zu wollen. Einfach mal die Klappe halten. Bisher gelebte Glaubenssätze ins Gegenteil verkehren, Paradoxe akzeptieren. Einverstanden damit zu sein, nichts zu wissen.

Eine Wahrheit wiederfinden, die tief in uns allen liegt, die wir nur vergessen haben. Wir alle haben Zugang dazu, nur leider haben wir den Schlüssel dazu verlegt.

In diese Kraft zu gehen, das hat auch was von einem inneren Erwachsen werden. Das bedürftige innere Kind anzunehmen und ihm zu sagen, es ist ok, wir sind jetzt groß und können in unsere ureigene Kraft gehen und für uns selbst sorgen. Wir brauchen keine Abhängigkeiten mehr.

Auch nicht in Beziehungen. Wir brauchen nichts und niemanden mehr auf die bisher gelebte und erfahrene Art und Weise – denn wir haben bereits alles!

Und Du? Bist Du bereit dafür?

Was du unbedingt über Gefühle wissen solltest

Was du unbedingt über Gefühle wissen solltest

Ich habe zwei essentielle Fragen an dich:

  1. Weißt du in jedem Moment deines Lebens, was du fühlst?
  2. Kannst du darüber reden und sagen, was du wirklich fühlst?

 

Ich hoffe, Du antwortest zweimal mit ja, denn diese beiden Dinge sind entscheidend für ein gesundes Leben.

 

Deine Gefühle sind Ausdruck deiner ureigensten Wahrheit und haben damit ihre totale Berechtigung und Gültigkeit!!

 

 

Ich weiß ja nicht, wie es bei Dir aussieht, aber ich habe lange gebraucht zu begreifen, dass ich wenig auf meine Gefühle geachtet, geschweige denn gehört habe.

 

Nicht auf einer bewussten Ebene. Aber nichtsdestotrotz, ich habe meine wahren Gefühle ignoriert.

 

 

Unsere Gefühle und unsere Wahrnehmung sind das Einzige, was wir haben, um herauszufinden, was und wer wir wirklich sind.

 

 

Egal ob angenehm oder unangenehm, Emotionen sind unsere großartigen Wegweiser, um unser höchsteigenes, höchstpersönliches Leben zu leben.

 

Und um nichts anderes geht es im Leben.

 

Warum haben wir also so eine Angst davor, zu sagen, was wir wirklich fühlen?

 

Aus Angst, zurückgewiesen zu werden.

Aus Angst nicht geliebt zu werden.

 

Diese Ängste haben wir alle schon früh in unserer Kindheit erlernt.

 

Und damals hatten sie durchaus ihre Berechtigung.

Als Kind hängen wir existenziell von der Liebe unserer Eltern ab.

Wir wurden meistens nur geliebt, wenn wir uns entsprechend verhalten haben, eben ein liebes und braves Kind waren.

 

Egal, ob sie gerechtfertigt waren oder nicht, wenn wir also Gefühle hatten, die nicht erwünscht waren, wurden wir dafür bestraft.

So haben wir gelernt, diese Gefühle wie zum Beispiel Aggression und Wut wegzupacken. Zu unterdrücken.

Es machte also durchaus Sinn, unsere wahren Gefühle aus Selbstschutz zu verleugnen.

 

Über die Jahre allerdings baut sich damit ein enormer Druck auf, dem immer weniger Menschen standhalten können.

Wieviele Menschen sagen tagtäglich ja, wenn sie nein meinen. Gehen zu einer Arbeit, die sie hassen. Tun Dinge, weil sie andere nicht enttäuschen oder verletzen wollen oder aus Pflichtgefühl.

In diesem Muster der Selbstverleugnung zu leben hat einen hohen Preis:

Studien belegen das, wie der aktuelle Fehlzeitenreport der AOK :

 

Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen sind in den letzten 10 Jahren konstant gestiegen, sie nahmen um 79,3 Prozent zu. Psychische Erkrankungen führten außerdem zu langen Ausfallzeiten. Mit 25,7 Tagen je Fall dauerten sie mehr als doppelt so lange wie der Durchschnitt mit 11,7 Tagen je Fall.

 

Auch wenn unsere Gesellschaft darauf ausgelegt ist, unangenehme Gefühle zu verdrängen, es wird immer problematischer, seine wahren Gefühle zu verleugnen.

 

Es gibt diesen berühmten Satz, immer wenn ein Amokläufer aus heiterem Himmel ganz viele Menschen ermordet.

 

Nachbarn und Menschen, die ihm nahestanden, erzählen, dass sie das gar nicht nachvollziehen können was da passiert ist, das wäre immer ein ganz freundlicher und hilfsbereiter Mann gewesen. Interessanterweise sind Amokläufer meistens Männer, oder? Und Männern wird in unserer Gesellschaft ja noch weniger zugestanden, ihre Gefühle zu zeigen, weich und verletzlich zu sein.

 

Genau das ist das Problem!

 

Wir halten nach außen unsere Fassade aufrecht, dass alles gut und in Ordnung ist.

Auch ich habe lange gedacht, die Menschen um mich herum, auf der Straße und überall, denen geht es allen ganz gut und sie sind soweit glücklich mit ihrem Leben.

 

Was für eine Illusion.

Das Gegenteil ist der Fall.

 

Es wird ZEIT!

Zeit, in die Verantwortung zu gehen. Zeit aufzuhören, sich selbst und anderen etwas vorzumachen.

Zeit aufzuwachen, aus der Illusion, dass alles gut ist.

 

Und das Werkzeug, das wir dafür brauchen, haben wir sozusagen immer am Mann (oder an der Frau;):

 

Unsere Gefühle!

 

Vielleicht noch eines:

 

Verwechsle nicht die Erwartungen der anderen mit deinen Gefühlen!

 

Wie finde ich heraus, was ich wirklich fühle, oder was die Erwartungen der anderen an mich sind?

 

Das ist tricky und du musst da ganz genau hinschauen.

Ich selbst bin z. B. sehr gut darin, die Erwartungen anderer an mich zu spüren und das auch verbal auszudrücken.

 

Damit aber habe ich lange anderen die Macht über meine Wahrnehmung gegeben, weil ich ja meine eigenen Gefühle damit verleugnet habe.

 

Das ist also eine Falle und da wollen wir nicht hinein.

 

 

Es geht hier wirklich nur um Dich.

 

Um deinen eigenen inneren Impuls und deine Wahrnehmung.

 

Vielleicht musst du noch lernen, genau zu benennen, was du gerade fühlst.

Manchmal reicht es aber schon, einfach zu sagen:

Hä? Ich bin irritiert? Was soll das? Fühlt sich komisch an. Verstehe ich nicht!

 

Sieh hin und nimm deine Gefühle ernst, so wie sie sind und verurteile dich nicht für das was du fühlst. Egal, ob es gerechtfertigt ist oder nicht.

 

Damit machst du deine Erfahrung und Wahrnehmung als Wahrheit gültig!

 

Und genau darum geht es.

 

Letztendlich definieren deine und nur deine Gefühle deine absolute Realität. Damit definierst du wer und was du bist, und was du nicht bist.

Indem du deiner Wahrnehmung vertraust, beginnst du, in deine ureigene Kraft zu gehen.

Erst dann kannst du auch deine Grenzen festlegen, was sich gut für dich anfühlt und was nicht. Und gesunde Grenzen wiederum sind essentiell für ein gesundes Leben.

 

Hab eine schöne Woche!

Finde Gelassenheit in der Anstrengung

Finde Gelassenheit in der Anstrengung

Hin und wieder ist völlig ausreichend.

 

Ich mache ja kaum Sport, aber seit ein paar Wochen mache ich wieder etwas Yoga.

Weil ich dachte, es könnte meinem Rücken gut tun und überhaupt auch nicht schaden, ein wenig Bewegung zu haben.

Allerdings bin ich heute nicht mehr in einem Studio angemeldet. Ich bin ja definitiv der „jetzt gleich und sofort“ Typ und da ist mir der Besuch im Fitnesscenter immer zu aufwendig.

Also setze ich mich einfach mit meinem Handy auf die Matte und los geht’s.

Zum Glück gibt es auf You Tube jede Menge Tutorials und wenn man ein bisschen schaut, findet man auch schnell das Richtige für sich. (Unten findest du mein Lieblingsvideo.)

 

Erkenntnis lauert überall.

 

Ich muss gestehen, die ersten 4 bis 5 Male waren ziemlich hart, obwohl ich die wirklich ganz leichten Anfänger Übungen gemacht habe.

Und die auch nur 20 Minuten.

Aber – heute war es zum ersten Mal anders.

Heute haben manche der Positionen nicht mehr weh getan, sondern ich habe die Kraft in mir gespürt, dass ich sie aushalten kann.

Und das ist ein wirklich großartiges Gefühl.

Zu Atmen, die Möglichkeit des Schmerzes zwar zu ahnen, aber es trotzdem einfach ganz bewusst auszuhalten. Und diese Kraft kommt ganz aus der Tiefe heraus.

Und da steht man da in aller Verrenkung und dann auf einmal – BOOOM – sagt die Yogalehrerin einen Satz, der reinhaut wie eine Bombe:

„Finde die Gelassenheit in deiner Anstrengung!“

Hammer.

Was für eine tiefe Weisheit! Und die gilt für alle Lebensbereiche.

 

Warum der Frust so wichtig ist.

 

Mir wurde inzwischen nach viel Frust auch klar, warum die Grundübungen manchmal so schnell in einer Abfolge sind, dass man als Anfänger gar nicht mehr mitkommt.

Genau darum geht es nämlich. Einen aus dem Denken herauszubringen.

Also gar nicht erst versuchen, alles zu verstehen, zu denken und zu analysieren. Einfach die Gedanken links liegen lassen und sich aufs reine Tun konzentrieren, der schnellste Weg in den Flow zu kommen.

Zuletzt noch dieses: ich mache es nicht täglich. Weil ich manchmal einfach keine Lust habe. Und auch wenn ich ein paar Tage nicht auf der Matte war, mache ich mir keinen Kopf darum. Weil ich mich nicht unter Druck setzen will und mir auch keine Ausrede geben will, wieder aufzuhören. Nach dem Motto, jetzt bin ich seit drei Tagen raus, da kann ich ja auch gleich wieder aufhören.

Wenn es Dich interessiert: Die Videos von Mady Morrison gefallen mir ganz gut, sie sind einfach und klar gehalten.

Ich bin übrigens weder mit ihr verwandt noch verschwägert und kenne sie auch nicht persönlich. Ich bekomme also kein Geld für die Empfehlung.

Hier ist mein Lieblingsanfängervideo von ihr 🙂

Viel Spaß dabei und alles Liebe!

 

 

 

Erst sind die Frauen dran

Erst sind die Frauen dran

Erst wenn wir Frauen wirklich ganz in unsere eigene Stärke und Kraft gehen, können das auch die Männer tun!

Deswegen ist es so wichtig, dass wir uns auf diesen Weg machen.

Wir Frauen haben uns verloren – in merkwürdigen Kämpfen der Selbstverwirklichung. Und ja, einige der Kämpfe waren wirklich wichtig und unumgänglich, Frauenwahlrecht, die Suffragetten, Emanzipation, freie Liebe, die Pille… Aber jetzt sind wir hier.

Wir sind hier und es ist alles da, was wir brauchen.

Wir Frauen im Westen sind so frei wie es nur geht. Wir haben alle Möglichkeiten. Und damit meine ich nicht, Bundeskanzlerin zu werden.

Ich meine, dass jede von uns in ihre ureigene Kraft gehen muss. Egal, wo sie steht. Ob Single, alleinerziehend oder in ihrer Beziehung.

Raus aus der Opferrolle. Raus aus dem Denken, ich bin benachteiligt.

Ich sage nicht, dass es leicht ist. Und es geht nur, wenn wir uns bewusst dafür entscheiden, kraftvoll zu sein und in die Verbindung und Stärke tief in uns zu gehen, die wir alle spüren, wenn wir nur ganz genau hinhören und fühlen.

Wir haben so unendlich viel Kraft. Lasst uns nicht von den üblichen Ängsten in die Schwäche ziehen.

Wenn wir nicht stark sind, haben die Männer völlig verloren. Sie trudeln haltlos vor sich hin – blind in ihrem Ego gefangen, sich festhaltend an intellektuellen Gerüsten und im materiellen Außen.

Ich meine nicht, dass die Männer schwach sind. Genauso, wie wir in unsere Stärke gehen müssen, werden es auch die Männer tun müssen. Und sie werden wunderbar darin sein. Sie werden uns kraftvolle und schützende, umsorgende Partner sein, so dass wir Frauen weich werden können, ohne in die Schwäche zu gehen.

Und es ist ein schmerzhafter Prozess. Aber ohne ihn wird es nicht gehen. Ohne diese Weiterentwicklung haben wir verloren.

Zuerst aber sind die Frauen dran. Erst wenn sie in ihrer Kraft sind, werden auch die Männer loslassen können. Weil sie nicht mehr halten müssen, was nicht echt ist. Und nichts mehr vermeintlich erreichen müssen, um vor uns zu bestehen. Weil sie uns dann nichts mehr beweisen müssen. Weil auch sie dann einfach nur sein können, wie sie sind. Wunderbar.

Lasst uns anfangen!