Alles ganz anders, als du denkst.

Alles ganz anders, als du denkst.

Zur Zeit haut es mich gerade noch mal regelrecht um, während ich begreife, wie sehr wir mit unserer gängigen Haltung dem Leben gegenüber falsch liegen.

Neulich fiel mir dieses kleine Gebet ein, das beschreibt, was ich meine:

 

Lieber Gott | Leben | Universum | Quelle | Woran auch immer du glaubst.
Ich begreife, dass alles ganz anders ist, als ich dachte.
All meine schlechten Gedanken über mich haben die Angst zum Ursprung, dass ich nicht liebenswert bin, nicht gut genug bin, dass ich wertlos bin.
Bitte hilf mir zu verstehen, dass ich einem Trugschluß aufgesessen bin.
In Wahrheit gibt es keine Bewertung.
Es darf alles sein. Auch meine schlimmsten Befürchtungen über mich dürfen ausgesprochen werden und gesehen werden.
Jede Angst, nicht gut genug zu sein, nicht wertvoll zu sein, nicht geliebt zu werden, ist eine Illusion und eine wichtige Täuschung in diesem Leben, damit ich erkennen kann, was ich wirklich bin.
Und was ich wirklich bin, bleibt von all dem unberührt.
Danke, daß ich die Wahrheit jetzt erkennen kann.
Atmen.

 

Oder anders gesagt:

Erst wenn du die schlechteste Meinung, die du über dich haben kannst, radikal annimmst, bist du wahrhaft frei.
 

Leider hast du diese Meinung über dich extrem tief und gut in dir versteckt, so dass es ja keiner sieht.
Denn du hast Angst, dass du dafür verurteilt wirst, du schämst dich dafür, es ist dir peinlich oder du fühlst dich damit den anderen hilflos ausgeliefert.

Hier ein paar dieser schlimmsten Befürchtungen zur Auswahl:

Ich bin ein Versager.
Ich werde benutzt.
Ich bin an allem schuld.
Ich bin verantwortungslos.
Ich benutze andere.

Wenn du es laut aussprichst, wie reagierst du?
Wird dir schlecht, macht dich das traurig, wirst du wütend?

HIN – NEHMEN und ZU – LASSEN:

Das ist wie EIN und AUSatmen.

Wenn du damit bleiben kannst, wirst du feststellen, daß diese Gedanken bald keine Macht mehr über dich haben.
In diesem Wandel vollzieht sich eine Transformation, die der Verstand nicht denken kann.

Es ist ein Paradox:

Im Annehmen genau dieser vermeintlichen Schwäche liegt in Wahrheit deine größte Stärke.

Oft fällt es uns schwer, diese Ängste in uns selbst aufzuspüren, weil wir den Geschichten, die wir uns erzählen, zuviel Glauben schenken.
Ich unterstütze dich gerne dabei, deine wahren Beweggründe zu finden und die Wahrheit über dich herauszufinden.

Dein Radikal ICH SEIN ist oft nur eine Erkenntnis weit entfernt.

Mit dir auf dem Weg.
xxo

Es gibt keinen richtigen Weg – und keinen falschen!

Es gibt keinen richtigen Weg – und keinen falschen!

Aber es gibt einen FÜR DICH falschen Weg und einen FÜR DICH richtigen!

 

Und den kannst nur Du selbst finden.

Das Problem: von dem Weg, den wir gehen, können wir immer nur den nächsten Schritt sehen.

Daher ist es ein andauernder Lernprozeß und ein ständig neues Ausrichten und Anpassen, das aber immer leichter wird, je besser du dich kennst.

Zum Glück sind wir auf dieser Reise nicht allein! Das Leben ist immer auf unserer Seite und konspiriert in unserem Sinne. 

 

Dieser August 2019 gibt uns ordentlich Schubkraft, denn er bringt uns in die Eigenermächtigung.

 

Also in unser eigenes machtvolles Sein.

Wie äußert sich das in deinem Leben?

Vielleicht gibt es eine Krankheit, die du hinter dir lassen möchtest.

Dann wäre jetzt eine gute Zeit, dich zu fragen, ob du dich bei der Heilung ganz auf andere verlässt, oder ob du dein Wohlbefinden selbst in die Hand nimmst?

Was kannst du tun, damit es dir besser geht, damit du dich besser fühlst und du wieder lachen kannst?

 

Es geht nicht darum, alles alleine machen zu wollen.

Um Hilfe zu bitten und sie anzunehmen ist eine sehr reife Form der Eigenverantwortung.

Ein Zeichen dafür, dass du dich und deine Grenzen ernst nimmst.

Das ist übrigens ganz einfach Selbstliebe.

 

Es geht in diesen Wochen auch darum, die Kraft zu finden, Altes hinter dir zu lassen und Neues zu beginnen.

 

Was in deinem Leben kannst du abschließen und was vollenden?

Und zugleich, was soll Neues in dein Leben kommen, wie möchtest du dein Leben, das vor dir liegt, gestalten?

 

Das können ganz kleine Dinge sein. Vielleicht möchtest du einmal die Woche spazieren gehen. Oder dich mit deinen Freunden treffen. Setz dich nicht unter Druck.

Aber mach dir eine Wunschliste. Schreib dir deine Ideen auf, erst dann kommt es in die Realität. Denn nur darüber nachzudenken, reicht nicht aus.

Mach dich mit deinen Wünschen und Bedürfnissen vertraut. Halte die Augen offen dafür, wie andere leben. Wäre das was für dich? Sei wachsam und beobachte. Vielleicht siehst du ein Pärchen, daß sich umarmt und du merkst, oh, ich hätte auch gerne mehr Liebe in meinem Leben.

Wenn du den Fokus darauf lenkst, wird sich auch etwas in deinem Sinne verändern.  

Wir kreieren sowieso alles um uns herum. Aber die Zeiten, in denen wir das unbewusst gemacht haben, sind für immer mehr Menschen vorbei.

Werde zum bewussten Schöpfer deines Seins.

 

Ich untersuche z. B. gerade meinen Körper daraufhin, was für mich richtig und was für mich falsch ist.

In diesem Jahr spüre ich eine viel größere Verbundenheit mit ihm.

Ich beobachte mich, bzw. meine Empfindungen ganz genau.

Habe ich wirklich Hunger oder eher Lust und Appetit? Und wovon will ich mich damit gerade ablenken?

Glaube ich der Stimme in meinem Kopf, die mir sagt, dass ich noch Lust auf zumeist Süßes habe, obwohl ich völlig satt bin?

Wenn sich mein Rücken steif anfühlt, dehne ich mich und mache ein paar Übungen. Wenn ich kribbelig werde und mir der Hintern vom vielen Sitzen weh tut, fahre ich an den nächsten See und laufe drum herum.

Wenn ich Migräne bekomme, gehe ich in den Schmerz hinein und öffne mich dafür, statt wie früher eine Tablette einzuschmeißen, damit er nur schnell weg geht.

Wenn ich tagsüber müde bin, hau ich mich hin und zwar sofort.

Wenn ich nachts nicht schlafen kann, liege ich nicht ewig rum und komme immer schlechter drauf, sondern mache das Licht an und lese lieber etwas.

Und selbst wenn ich manchmal kaum schlafe, habe ich festgestellt, dass ich trotzdem tagsüber recht fit bin.

 

Das alles passiert ganz natürlich, einfach durch ein genaueres Beobachten und Erforschen meiner Selbst.

 

Und dabei lasse ich mich von nichts mehr ablenken. Das ist jedenfalls der Plan.

 

Meine paar Kilos zuviel haben mich durch die vergangenen Jahre begleitet, in denen ich viele alte Themen aufgearbeitet habe. Es ist fast so, als hätte sich der alte Schmerz in meinen Speckrollen an Hüfte und Bauch festgesetzt.

Sie stören mein Wohlbefinden zwar schon, aber ich weiß, dass ich mit „Gewalt“, also einer Diät nichts dagegen machen kann und will.

Ich vertraue darauf, dass schon der richtige Zeitpunkt kommen wird.

 

Meine Tochter sagt, Mama. Du musst Dich im Fitness-Studio anmelden.

Ein gut gemeinter Rat, aber das Schöne ist, ich weiß inzwischen ganz genau, was ich brauche und was nicht. Meine Ära der Sportstudios liegt hinter mir – ich habe viel Geld dort gelassen und das Umziehen und Duschen dort gehasst.

Kommt überhaupt nicht für mich in Frage. Wohlgemerkt: für MICH! Für andere mag es die perfekte Unterstützung sein!

 

Ich liebe übrigens nach wie vor auf You Tube die Yoga Übung für Anfänger, die mache ich schon seit Jahren mal mehr, mal weniger: Finde Gelassenheit in der Anstrengung

 

Es gibt eben nicht den einen richtigen Weg, sondern mehr als 7 Milliarden davon.

 

Also. Welcher ist Deiner? Nimm einfach alles um Dich herum als Angebot wahr, probier es aus und entscheide, ob es zu dir passt.

 

Eigentlich ganz einfach, oder?

Die Frage ist nur, wie gut kannst du tatsächlich deine Bedürfnisse erkennen und wie sehr lässt du dich dabei noch von anderen beeinflussen?

 

Deswegen ist es wichtig, immer wieder innezuhalten und sich auf die eigene Wahrheit zurückzubesinnen. Und das geht tatsächlich nur in der Stille.

 

Aber auch hier: Wie funktioniert das für dich am besten? Ich selbst meditiere übrigens nicht. Kriege ich nicht hin und habe ich auch keine Lust dazu.

Ich benutze stattdessen alle möglichen Alltagsituationen, um mit mir selbst in Kontakt zu kommen.

Wenn ich also an der roten Ampel stehe. Oder auf den Fahrstuhl warte. Und in der Schlange im Supermarkt.

Genau diese Gelegenheiten begrüße ich immer, um mich wieder mit mir selbst zu verbinden.

Wie machst du das?

Ich freu mich wenn du hier unten einen Kommentar hinterlässt, so haben auch andere was davon!

 

Hab eine schöne Zeit!

Die Veränderung, die wir in der Welt sehen wollen, ist da

Die Veränderung, die wir in der Welt sehen wollen, ist da

Warum diesmal tatsächlich alles anders ist. 

 

Du kannst es natürlich einfach abtun als naja, Mensch bleibt letztlich Mensch, ist doch trotzdem immer das Gleiche, was hier passiert.

Aber, nein, stimmt nicht. Dann siehst du nicht genau genug hin. Die Veränderung, die ich meine, hat ihren Ursprung in unserem Inneren und findet nicht, wie früher immer, nur äußerlich statt.

Achte auf die feinen Zwischentöne, auf das, was hinter den Dingen geschieht. Da merkst du, dass die Veränderung schon deutlich eine Richtung hat. In allen Bereichen liegt sie in der Luft. Sie hat viele Bezeichnungen, aber es ist komplett egal, wie du sie nennst.

Manche nennen sie Transformation, eine neue Achtsamkeit, eine Öffnung und Bewusstwerdung, Übergang von 3 D in 5 D oder Erwachen.

Auch völlig egal, ob du dich als spirituell verstehst oder nicht: Die Veränderung ist da und überall. Sie ist in all unseren Systemen sichtbar.

Für mich ist es der Übergang von einem alten, egolastigem Denken zu einem neuen bewussten Denken, dass sich über die Verbindung mit allem im Klaren ist.

Schau dabei genau hin:

 

Der Übergang zeigt sich immer in der gleichen Weise.

 

Oft in der Form, dass das häßliche Alte erstmal in seinem ganzen Ausmaß richtig sichtbar wird. Aber es kann eben nicht mehr unter den Teppich gekehrt werden, so wie es früher immer war.

Lass dich also nicht täuschen. Ja, der alte Unrat, den wir seit Jahrhunderten in alten Strukturen mit uns rumschleppen und durch unbewusstes Denken immer schön beibehalten und genährt haben, wird offenbar.

Aber das ist nicht neu, er lag immer schon in unseren Vorgärten, nur haben wir nicht hingeguckt. Jetzt können wir den Müll sehen und erschrecken uns: Waaas?? Soviel Plastik in den Meeren? Soviel Korruption in der Politik? Soviel Missbrauch, soviel Grausamkeit und Gewalt?

Es war immer schon da und muss jetzt auch endlich im ganzen Ausmaß einmal gesehen werden! Wie wenn du deinen Kleiderschrank, Keller etc. ausmistet und erstmal alles auf einen Haufen schmeißt und denkst: Oh mein Gott, habe ich wirklich so viel Scheiss!

Dann beginnst du zu sortieren und genau hinzusehen: was möchtest du behalten und was fühlt sich richtig an für dich? Was darf gehen.

Wie im Kleinen so im Großen. Es ist das gleiche Spiel in allen Bereichen des Lebens:

Vielleicht merkst du es persönlich, wenn sich bei dir oder in deiner Beziehung alte Muster offenbaren und du sie nicht mehr bedienen möchtest. Oder du merkst, es fühlt sich einfach nicht mehr so gut an, über andere zu lästern. Vielleicht hast du aber auch ein Business, mit dem du Leute abzockst. Dann wäre jetzt genau der richtige Zeitpunkt, noch daraus auszusteigen, bevor alles auffliegt.

 

Das, was jetzt kommt, braucht keine Lügen mehr und hat keine Angst vor der Wahrheit.

 

Es ist geprägt von Authentizität. Ja, ja, ich weiß, mit dem Begriff muss man schon wieder vorsichtig sein.

Also, dann mal so erklärt: Das neue Denken, das überall entsteht, kennzeichnet eine große Klarheit. Es nimmt nichts mehr persönlich. Es sieht das große Ganze. Es wirkt aus sich heraus und kann für sich alleine stehen. Es braucht nichts von anderen, um sich zu nähren, keine Aufmerksamkeit und auch keinen Beifall. Es ist sich selbst genug.

Schau Dir den TED Talk von Greta Thunberg an. Sie repräsentiert genau dieses neue Denken. Eine Abgeklärtheit und Einfachheit, bei der keine Fragen mehr offen bleiben. Man könnte es auch Weisheit nennen. Das Mädchen hat sich dieses innere Wissen erhalten, das wir uns und unseren Kindern normalerweise in der Schule aberziehen.

Diese Klarheit wirkt wie ein Leuchtfeuer in der Dunkelheit und ist ungeheuer machtvoll.

Und jetzt kommt das Beste:

 

Das neue Denken in dieser Klarheit ist untrennbar mit jedem einzelnen von uns verbunden.

 

Es ist in jedem von uns. Es kann entstehen, wenn du dich selbst beobachtest und hinterfragst, aber Achtung, wie ein Forscher und nicht mehr wie ein Opfer.

Du weißt ja schon, wenn du ganz in Kontakt mit Dir selbst bist, kannst du deine eigene innere Weisheit wahrnehmen. Deine Intuition. Dein Bauchgefühl.

Nenn es, wie du willst.

Dieses neue Denken lässt das persönliche Ego, das immer auf Trennung und Spaltung und Verteidigung aus ist, hinter sich. Wenn du dich also selbst beobachtest, erkennst du recht schnell, welchen Hut du selbst gerade auf hast.

Die neue Zeitqualität der Veränderung hilft dir dabei und macht es dir leicht, das zu erkennen. So kannst du das alte Denken auch leichter hinter dir lassen.

 

Das neue Bewusstsein macht Spaß und läßt auch immer mehr die alten Ängste hinter sich. Die Angst, sich so wie man ist, zu zeigen. Die Angst, nicht gut genug zu sein. Die Angst vor der Bewertung anderer.

Aber auch hier gilt das eben gesagte, sei darauf gefasst, daß es erstmal mehr wird, bevor es leichter wird.

 

Wir gehen jetzt ins Zeitalter der Sichtbarkeit.

 

Diese drei Jahre 2018/19 und 20 gehören zusammen, um den Übergang zu bewirken und bewegen daher sehr viel in uns.

Wir sind also mittendrin in der Veränderung und die Ängste zuzulassen und das Alte loszulassen kann auch oft schmerzlich sein.

Die alten Prozesse sind erschöpfend und es ist anstrengend. Aber laß dich nicht täuschen.

Es ist nur die Illusion, die jetzt endlich gesehen werden kann und gehen darf. Alles darf in Frage gestellt werden.

Die Wahrheit vor nichts Angst.

 

Vergiß nicht, Du bist nie allein. Hab eine schöne Zeit!

xxo

Mit diesen 3 Schritten hätten selbst Romeo und Julia ihre Familien versöhnt

Mit diesen 3 Schritten hätten selbst Romeo und Julia ihre Familien versöhnt

In vielen Sessions tauchte in letzter Zeit das Thema Familie auf. Kein Wunder. All unsere Beziehungen sind letztlich geprägt durch die Erfahrungen, die wir als Kind in unserer Ursprungsfamilie gemacht haben.

 

Das Problem: Wir sind uns oft nicht bewusst, dass wir unser ganzes Leben hindurch diese alte Programmierung aus der frühesten Kindheit in uns tragen. Und die drückt wirklich allem, was wir heute tun, immer noch den Stempel auf.

Wenn das dann erkannt wird, ist es fast schon erschreckend! Aber – keine Sorge, diese Fragen helfen dir, dich davon zu verabschieden:

 

Frage Dich: Welche Rolle hast Du in Deiner Ursprungs – Familie gespielt?

 

Und welche Attribute brachte diese Rolle mit sich?

Warst du die kleine (hilfsbedürftige) Schwester oder der große Bruder (der Beschützer), oder das schwarze Schaf der Familie (das immer schuld hat)?

Oder warst du vielleicht der Außenseiter, der nie irgendwas richtig auf die Reihe gekriegt hat?

Warst du vielleicht das Kind, das sich mit seinen Talenten zurückhalten musste, damit du deine Geschwister nicht überstrahlst?

Oder musstest du schon früh in die verantwortliche Versorgerrolle, weil deine Mutter damit überfordert war?

Vielleicht warst du aber auch die verwöhnte Prinzessin, deren Eltern nicht nein sagen konnten?

Oder wirst du sogar von deinen Eltern missbraucht und sie lassen dich, obwohl du längst erwachsen bist, einfach nicht frei?

Mach Dir keinen Kopf ob deine Rolle „cool“ ist oder nicht, jeder Mensch muss durch eine prägende Familienerfahrung und letztlich ist es ziemlich egal, welche Rolle du innehattest.

Wichtig ist erstmal nur, herauszufinden, welche es ist.

Denn damit holst du es raus aus dem Unbewussten und die entsprechenden Gedanken dazu können dich nicht mehr manipulieren.

 

Die 3 ultimativen Schritte, aus dem alten Drama auszusteigen :

 

1. Beobachte: Was passiert?

 

Mach den Abgleich mit deiner aktuellen Realität.

Wenn Du also deine Rolle identifiziert hast, ist es erst einmal nur wichtig, sie in all ihren Facetten und ihre Mechanismen kennenzulernen.

Das heißt, Du musst auch erstmal gar nichts weiter tun, als dich und deine Familie zu beobachten. (Das geht übrigens auch, wenn deine Familie nicht mehr lebt. Dann nimm deine Erinnerungen.)

Stell es dir einfach vor, als wenn ein Theaterstück aufgeführt wird.

Wie nehmen dich die Mitglieder deiner Familie heute wahr? Schau genau hin. Rufe dir typische Ereignisse und Situationen ins Gedächtnis.

Vermutlich behandelt dich die Familie immer noch genauso wie in deiner Kindheit, also so, wie sie es seit Jahrzehnten gewohnt ist.

Achte auf die Dialoge. Was passiert, wenn Du dieses sagst oder jenes tust? Was passiert, wenn du es mal anders tust?

Wenn also der große Bruder nicht handelt wie gewohnt und schützend die jüngere Schwester „rettet“, dann reagiert die Schwester verletzt.

Die Eltern wiederum sind sauer und nennen den Bruder egoistisch, der nur an sich denkt.

Das Zauberwort hierbei heißt NEUTRAL! Bleibe der unberührte Beobachter! Lass dich nicht in das Drama hineinziehen.

 

 

2. Erkenne: Was habe ich davon?

 

Diese Frage ist essentiell und du solltest sie ein wenig mit dir herumtragen, um sie ehrlich zu beantworten: Was will ich damit erreichen, wenn ich diese Rolle bediene?

 

Im Fall des Bruders hieße das: Warum will er eigentlich wirklich die kleine Schwester beschützen?

 

Die ehrliche Antwort ist, weil er sich darin gefällt, der Beschützer zu sein.

Unser Ego liebt solche Rollen. Denn damit erhöht es sich und fühlt sich gut und wichtig und gebraucht.

 

Es gibt aber auch die gegenteilige Version davon.

 

Immer der zu sein, der Pech hat, bei dem alles schief läuft, auch das kann eine erfüllende (Opfer) Rolle sein, in der man viel Aufmerksamkeit bekommt. Und um nichts anderes geht es bei dem Ganzen.

 

Frage dich auch: wer bin ich, wenn mein Ego diese Befriedigung nicht mehr bekommt?

 

3. Akzeptiere: Nimm deine Rolle an.

 

Ich weiß, das ist vermutlich der schwerste Schritt.

Aber mit jedem Versuch, gegen deine Rolle anzukämpfen, verstärkst du sie nur.

Sobald du aus der Rolle ausbrechen willst, also etwas tust, was nicht der Erwartung deiner Familie entspricht, wirst du auf Widerstand, Unverständnis und Ärger stoßen.

Und da wir ja alle geliebt werden wollen, spielen wir eben diese Rollen weiter.

Das Problem ist nur, dass wir uns heute nicht nur in unserer Familie dieser Rolle entsprechend verhalten, sondern in all unseren Beziehungen.

In dem Moment aber, wo du deine Rolle, die dir zugedacht wurde, ohne Widerstand und damit also ohne Bewertung annehmen kannst (und dabei rede ich nur von dem aktuellen MOMENT, nicht von „für immer“), hat sie keine Macht mehr über dich.

Das ist damit gemeint, wenn wir sagen, wenn du wirklich etwas ändern willst, dann fang bei dir selbst an.

Du kannst immer nur dich, aber nicht die anderen ändern.

Du wirst feststellen, dass die alten Muster zwar noch ablaufen, aber dann keine Macht mehr über Dich haben. Sie triggern dich nicht mehr.

 

Achtung: Das bedeutet nicht, dass du eine für dich unerträgliche Situation nicht ändern solltest.

Sicherlich wirst du beginnen, die eine oder andere Grenze zu setzen.

Manchmal ist es sogar tatsächlich besser, für eine gewisse Weile von der Familie Abstand zu halten, um für sich selbst Klarheit zu finden. Um herauszufinden, wer man ist, ohne den Einfluß der Menschen, die einen immer an die alte Konditionierung erinnern.

 

 

Wenn sich dein Ego sich sträubt: Was bleibt vom Selbstbild übrig?

 

Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung, sagt man. Es ist wahr! Zu erkennen, warum man wirklich eine bestimmte Rolle bedient, schickt einen in die Abgründe des Seins, in die wir alle ungerne blicken wollen.

Aber es lohnt sich.

Also, freu dich, wenn du gerade viel Drama in deinem Leben hast oder viel getriggert wirst. Es zeigt dir, wo du dir selber noch was vormachst und wo Du genau hinsehen solltest.

 

Das Schöne ist, du brauchst gar ein Selbstbild. Je weniger davon übrig bleibt, desto besser. Denn mal ehrlich, wieso solltest du ein Bild von dir brauchen? Wofür?

Du bist doch schon!

Brauchst Du wirklich eine Vorstellung von Dir oder reicht es nicht, in jedem Moment ganz Du selbst zu sein? In jedem Moment zu spüren, was sich richtig anfühlt, und dann im Einklang damit zu handeln?

Versprochen: es wird immer leichter und nach jeder Phase des Leidens wirst du feststellen, dass du eine neue Klarheit erlangt hast.

 

Manchmal stecken wir aber auch so tief in alten Verstrickungen, dass wir alleine den Weg nicht herausfinden.

Wenn du dir Unterstützung dabei wünschst, endlich aus dem alten Drama auszusteigen, dann buche noch heute eine Session mit mir!

 

Danke fürs Lesen und hab eine gute Zeit! Alles Liebe,

Erschöpfung und Zusammenbruch: Wo keiner hinwill, aber das meiste Potential liegt.

Erschöpfung und Zusammenbruch: Wo keiner hinwill, aber das meiste Potential liegt.

Dieser April 2019 ist hart. Ich weiß von aus meinen Sessions, es geht vielen so. Und es wäre gelogen zu sagen, daß es mir anders geht.

Mein Aufatmen vor ein paar Wochen hatte gut getan, aber jetzt stelle ich fest – die alten Strukturen sind zäh, sie sitzen tief und das Leben treibt mich in die Enge.

Mein Muster der Überforderung und Erschöpfung ist alt und es sitzt tief in mir, es lässt mir keinen Raum mehr, mir was vorzumachen.

Aber immerhin kann ich meinen „Gegner“ jetzt ganz klar sehen!

Es gibt Tage, da denke ich, ich kann nicht mehr.

Dann wiederum Tage, wo ich eine neue Leichtigkeit spüren kann.

Ich merke, es ist ein Üben.

Das Mutter sein, das für alles verantwortlich sein ist ein immer und immer sich wiederholendes Thema, das ich mir hundertfach ansehen kann.

Manchmal, wenn noch Zahn- oder Kopfschmerzen dazukommen, ist es besonders hart.

Und jedes Mal, wenn ich wieder raus komme aus der Überforderung, aus der Wut, aus dem erschöpften Nicht mehr können, dann ist es wieder ein bisschen leichter und anders als vorher.

Ich beginne, zu verstehen und mich darin umzusehen.

Jetzt sage ich: Ich bleibe noch in dem Gefühl der Erschöpfung und der Überforderung. So schlimm ist es eigentlich gar nicht. Denn ich kenne mich ja schon seit langem bestens darin aus. Das ist das Annehmen. Das Akzeptieren, daß es so ist wie es ist.

Es ist vielschichtig. Ich Klar könnte man sagen, hey, kein Wunder, nach all den Jahren als zum Teil alleinerziehende Mutter und selbstständig, da haut es einen schon mal um.

Aber das wäre nur oberflächlich hingeguckt. Es ist an der Zeit, aufzuhören, sich etwas vorzumachen. Auch wenn es manchmal schmerzhaft ist, sich die wahren Gründe anzusehen.

Die Wahrheit sitzt viel tiefer.

Ich weiß, daß diese Gedanken in meinem Kopf in Bezug auf meine Erschöpfung gar nicht meine sind. Ich habe sie schon von meiner Mutter gehört, als ich klein war. Es war natürlich auch ihr Thema. Und sie hatte es schon von meiner Großmutter. Sie hatte sich Anfang der 1970er Jahre wegen Depressionen das Leben genommen.

Das meine ich damit: Dieses alte Muster ist schon so lange in meiner Familie aktiv und hatte schon so lange Einfluss auf das Leben ALLER Beteiligten. Wenn man sich das mal überlegt, wie sehr alle Mitglieder der Familie darunter gelitten haben und damit umgehen mussten. Ich bin wohl die erste in unserer Linie, die nicht mehr wegschauen will und kann, sondern sich dem Ganzen stellt.

Das gilt genauso auch für Dich, denn wir sind jetzt die aktuelle Generation, die am Zuge ist. Sozusagen die Speerspitze eines neuen, befreiten Denkens.

 

Wir alle haben jetzt die Möglichkeit, endlich diese alten Strukturen zu durchbrechen!

 

Was uns zugute kommt, ist diese aktuelle neue Zeitqualität der Veränderung.

Nie war es leichter als heute, solche uralten Verstrickungen aufzulösen.

Zum einen poppen sie überall hoch und schwimmen dann gut sichtbar wie Fettaugen oben auf der Suppe.

Zum anderen lassen sie sich nicht mehr wie früher einfach ausblenden und unter den Teppich kehren.

Man wäre also schön blöd, sich die Themen nicht anzusehen, oder?

 

Warum ein Zusammenbruch sogar das Beste ist, was dir passieren kann!

 

Die wirklich gute Nachricht ist, es MUSS erst etwas zusammenbrechen, damit etwas Neues entstehen kann.

Und das ist es, was mich bei allem ruhig bleiben lässt.

Ich habe inzwischen das tiefe Vertrauen ins Leben, daß es für alles einen guten Grund gibt, auch wenn ich ihn noch nicht sehen kann.

Was also kann ich tun?

Es zwingt mich, nach Lösungen zu suchen, die außerhalb meines bisher bekannten Erfahrungsradius liegen. Also sozusagen, outside the box zu denken.

Das klingt einfacher, als es für mich ist.

Denn als Teil meines Musters habe ich z. B. immer alles alleine gemacht, um nicht in Abhängigkeiten zu geraten.

 

Nach einem Zusammenbruch betreten wir absolutes Neuland.

 

Aber es zahlt sich aus, daß ich den Weg schon lange vorbereitet habe. Ich kenne meine alten Gedanken Schleifen und falle nicht mehr auf sie herein.

Daher kann jetzt in Ruhe das Neue entstehen. Ich kann dir skizzieren, wie es aussieht. Spüre doch einmal hinein, denn es ist für uns alle gültig:

 

Es bedeutet nach Hilfe zu fragen und Hilfe anzunehmen. Auf eine selbstverständliche Art.

Nicht, weil ich so schwach bin.

Nicht, weil ich ein Opfer bin.

Nicht, weil ich mich aus meiner Verantwortung stehlen will.

Sondern, weil es mir auf natürliche Weise zusteht.

Ohne mich dafür rechtfertigen zu müssen.

 

Als Beispiel: Ein Wunsch von mir war, dass mich die Väter meiner Kinder entlasten, indem sie mehr Kinderzeit übernehmen.

Nachdem ich also meine alten Befürchtungen akzeptiert und hinter mir gelassen hatte, verliefen die Gespräche erstaunlich einfach und positiv.

Ich spüre die Erleichterung und den neuen Raum, der sich vor mir öffnet.

Und ich weiß, hier bin ich absolut richtig. Meine Freundin Susanne hat es so schön auf den Punkt gebracht:

 

Vorne ist da, wo sich niemand auskennt.

 

Und das ist so immens wichtig zu wissen! Erst dann können sich die Dinge und Situationen auf magische Weise verändern.

Vergiß das bitte nicht! Wenn Du also nicht mehr weiter weißt, dann ist das wunderbar! Dann bist Du genau richtig, denn Du trittst heraus aus den alten bekannten Verknüpfungen und kannst etwas Neues erschaffen, was sich dein Verstand überhaupt nicht vorstellen kann.

Falls Du niemanden hast, der dir hier zur Seite steht oder du das Gefühl hast, dich zu verlieren, helfe ich dir gerne weiter!

Klicke einfach auf die Taste und mach einen Termin aus.

 

Alles Liebe und hab eine gute Zeit!