Ein Wort, das Wunder bewirkt.

Ein Wort, das Wunder bewirkt.

Wir alle – und glaub mir, ich auf jeden Fall – wollen gern das Alte hinter uns lassen und z. B. mit einem neuen Jahr auch einen neuen Anfang machen.
Nur um dann festzustellen, wie sehr wir doch in unseren alten Gewohnheiten festhängen.

Aber – es geht auch gar nicht darum, die alten, ungeliebten Gefühle loszuwerden.

 

Das ZAUBERWORT heißt ANNEHMEN!

Wir alle haben ja ein oder zwei universelle Grundmuster, die wir mit uns rumtragen. An diesem hier habe ich wirklich lange geknabbert und will es als Beispiel nehmen:

Ich will ja immer alles alleine hinkriegen, so nach dem Motto, ich brauche niemanden.
Und dabei blende ich immer grandios aus, dass es etwas in mir gibt, das sehr wohl etwas braucht. Das will ich nur nicht wahrnehmen, weil ich mich dann z. B. abhängig fühle und noch einige andere alte Geschichten hochkommen.
Tricky, und es hat Jahre gedauert, bis ich dieses Muster endlich ganz klar sehen konnte….

Wenn ich heute merke, daß ich in die Überforderung komme, was mit Familie, Kindern und Arbeit gerne mal passiert, dann halte ich sofort inne. Ich mache eine kurze Pause, ziehe mich zurück und suche einen Moment der Stille.
Denn ich weiß, wenn ich sofort meine ganze Aufmerksamkeit auf dieses Gefühl der Überforderung, also meinen Widerstand richte, sozusagen alle (imaginären) Scheinwerfer draufhalte, dann löst er sich auf.

Dabei bleibe ich der Beobachter. Ich bewerte nicht, was da an Gedanken kommt. Ich akzeptiere einfach, daß ich grade sauer, wütend, genervt, etc bin. Es ist dann eben so.

Und dann, wenn ich es einfach nur aushalte, also den Widerstand zulasse und annehme, dann wird es leichter. Und wenn ich mich frage, warum denn jetzt hier so ein Widerstand ist, dann bekomme ich auch oft eine Erklärung dafür, was mir hilft, es beim nächsten Mal anders zu machen.

 

Das Ehrlichste, was ich nach vielen Jahren der Selbstdurchleuchtung und persönlichen Weiterentwicklung sagen kann?

 

Ja, bewusster zu sein macht alles sehr viel leichter. Aber die Vorstellung, dass die Themen, Probleme und das Drama aufhören, ist eine Illusion. Der entscheidende Dreh ist wirklich das Drama anzunehmen, ohne es verändern zu wollen!
Immerhin greifen bestimmte Trigger nicht mehr oder immer weniger, und das ist eine unglaubliche Erleichterung!

Falls du aber gerade ganz viel Streß um dich herum hast und dir das Leben, der Job und die Familie viel Reibung verursachen, dann lies bitte weiter:

 

Also was tun?

 

ERSTENS:

Falls du schon wieder im alten Modus unterwegs bist, also wütend wirst, ausflippst oder einfach schlechte Laune hast, dann ist das gar nicht schlimm.
Es ist wirklich absolut okay!

Bitte nicht verzweifeln, dass es vielleicht jetzt noch nicht geklappt hat, aus deinem alten Muster auszusteigen.

Wichtig ist erstmal etwas ganz anderes: nämlich, dass du erkannt hast, dass du gerne etwas verändern möchtest und bereit dafür bist.
Das ist der entscheidende Schritt! Denn mit deiner wachsenden Bewusstheit wird es für dich immer leichter werden, nicht mehr auf das alte Drama hereinzufallen.

Also: Akzeptiere einfach, das du dich in diesem jetzigen Moment aufregst und getriggert wirst. Beobachte dich, aber verurteile dich nicht dafür!

 

SEHR WICHTIGER HINWEIS oder WAS EINEM SONST KEINER SAGT:

 

Du kannst nur wirklich das verändern, was Du auch ganz und gar in allen Facetten – also bewusst sehen kannst. Erst dann entsteht die Wahlmöglichkeit. Also der ideale Zustand, indem du dich frei dafür entscheiden kannst, ruhig zu bleiben oder auszuflippen.

Dein Ego -Selbst möchte das nicht. Es lebt ja von deiner Unbewusstheit und stärkt sich, wenn du dich aufregst. Da bläht es sich auf und fühlt sich wichtig.

Es wird daher versuchen, dich mit allen Mitteln davon abzuhalten, ihm auf die Schliche zu kommen und die blumigsten Ausreden kreieren. Diese hier kennst du bestimmt schon: Lieber nicht, –  vielleicht morgen,  – ach, eigentlich gehts mir doch großartig, oder – ist doch eh alles egal.

Was hilft?

Du wirst zum Forscher und gehst nach oben beschriebenem Beispiel vor. Das ist einfach eine Übungssache. Mach es dir zur Gewohnheit. Je öfter du das machst, desto leichter wird es!
Wenn Du jetzt aufstöhnst, weil Dir das zu anstrengend ist oder zu lange dauert, oder du das Gefühl hast, Du übersiehst einfach etwas, dann hilft Dir

ZWEITENS weiter:

schalte den Turbo ein und buche einen Telefon-Termin bei mir. 🙂

Oft stecken wir so sehr in unserer Verstrickung, daß wir selbst sie nicht sehen können. Ich zeige dir deinen blinden Fleck und mache dir deine Verbindung mit dir selbst wieder bewusst. Das schafft Frieden und Dein Sein freut sich:)

 

Alles Liebe!

Anders als gedacht und trotzdem wunderbar!

Anders als gedacht und trotzdem wunderbar!

Das Leben kommt ja oft ganz anders als man denkt – und so geht es auch mir gerade:)

Nachdem ich mich eigentlich Anfang des Jahres dazu entschlossen hatte, mich weiter aus der TV-Branche zurückzuziehen, finde ich mich nun neben Kabel Eins auch mit der Moderation der Nachrichten im Sat.1 Frühstücksfernsehen wieder. 🙂

Auch wenn es also nicht das ist, was ich eigentlich wollte, habe ich mich gefragt, wie kann ich diese (und generell jede) Erfahrung in meinem Leben zu einer machen, die mich glücklich macht?

Nach anfänglichem inneren Widerstand (3 Uhr Nachts aufstehen und auch die Inhalte der Sendung) habe ich jetzt eine Haltung dazu gefunden, die großen Spaß macht.

Ich treffe sehr nette Kollegen von früher wieder, arbeite in einem professionellen und superfreundlichen Team, und auch das nächtliche Aufstehen kriege ich hin – ich denke einfach nicht weiter darüber nach, wie müde ich bin.
Stattdessen genieße ich lieber die klare und erstaunlich würzige Berliner Nachtluft und liebe es, den Mond zu begrüßen.

Ganz wichtig war für mich auch, mir klar zu machen, daß ansonsten eben zur Zeit nichts weiter geht als diese Nachtschichten – und meine Kinder.

Alles darüber hinaus würde mich in die Überforderung schicken.
Gleichzeitig suche ich mir ganz bewußte Auszeiten (meistens zum Schlafen;) oder mache mir das Leben so leicht und angenehm wie möglich, in dem ich z. B. mit den Kids öfter essen gehe, statt auch noch zu kochen.

So wird also mein Sommer ganz anders als geplant. Aber das Leben schickt uns ja erstmal auch das Gegenteil von dem, was wir eigentlich haben wollen und das hat auch einen guten Grund. Nach diesem Gesetz der Gegensätze können wir nur so erfahren, was wir wirklich wollen.
Daher macht auch alles seinen eigenen Sinn.

Wie ist es mit Dir? Kennst Du das auch? Welche Situationen in Deinem Leben konntest Du schon für Dich umdrehen und ihnen eine neue Bedeutung geben, die Dir weitergeholfen hat? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

Bis bald und hab´ eine wunderschöne Sommerzeit!

xxo

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