Aber es gibt einen FÜR DICH falschen Weg und einen FÜR DICH richtigen!

 

Und den kannst nur Du selbst finden.

Das Problem: von dem Weg, den wir gehen, können wir immer nur den nächsten Schritt sehen.

Daher ist es ein andauernder Lernprozeß und ein ständig neues Ausrichten und Anpassen, das aber immer leichter wird, je besser du dich kennst.

Zum Glück sind wir auf dieser Reise nicht allein! Das Leben ist immer auf unserer Seite und konspiriert in unserem Sinne. 

 

Dieser August 2019 gibt uns ordentlich Schubkraft, denn er bringt uns in die Eigenermächtigung.

 

Also in unser eigenes machtvolles Sein.

Wie äußert sich das in deinem Leben?

Vielleicht gibt es eine Krankheit, die du hinter dir lassen möchtest.

Dann wäre jetzt eine gute Zeit, dich zu fragen, ob du dich bei der Heilung ganz auf andere verlässt, oder ob du dein Wohlbefinden selbst in die Hand nimmst?

Was kannst du tun, damit es dir besser geht, damit du dich besser fühlst und du wieder lachen kannst?

 

Es geht nicht darum, alles alleine machen zu wollen.

Um Hilfe zu bitten und sie anzunehmen ist eine sehr reife Form der Eigenverantwortung.

Ein Zeichen dafür, dass du dich und deine Grenzen ernst nimmst.

Das ist übrigens ganz einfach Selbstliebe.

 

Es geht in diesen Wochen auch darum, die Kraft zu finden, Altes hinter dir zu lassen und Neues zu beginnen.

 

Was in deinem Leben kannst du abschließen und was vollenden?

Und zugleich, was soll Neues in dein Leben kommen, wie möchtest du dein Leben, das vor dir liegt, gestalten?

 

Das können ganz kleine Dinge sein. Vielleicht möchtest du einmal die Woche spazieren gehen. Oder dich mit deinen Freunden treffen. Setz dich nicht unter Druck.

Aber mach dir eine Wunschliste. Schreib dir deine Ideen auf, erst dann kommt es in die Realität. Denn nur darüber nachzudenken, reicht nicht aus.

Mach dich mit deinen Wünschen und Bedürfnissen vertraut. Halte die Augen offen dafür, wie andere leben. Wäre das was für dich? Sei wachsam und beobachte. Vielleicht siehst du ein Pärchen, daß sich umarmt und du merkst, oh, ich hätte auch gerne mehr Liebe in meinem Leben.

Wenn du den Fokus darauf lenkst, wird sich auch etwas in deinem Sinne verändern.  

Wir kreieren sowieso alles um uns herum. Aber die Zeiten, in denen wir das unbewusst gemacht haben, sind für immer mehr Menschen vorbei.

Werde zum bewussten Schöpfer deines Seins.

 

Ich untersuche z. B. gerade meinen Körper daraufhin, was für mich richtig und was für mich falsch ist.

In diesem Jahr spüre ich eine viel größere Verbundenheit mit ihm.

Ich beobachte mich, bzw. meine Empfindungen ganz genau.

Habe ich wirklich Hunger oder eher Lust und Appetit? Und wovon will ich mich damit gerade ablenken?

Glaube ich der Stimme in meinem Kopf, die mir sagt, dass ich noch Lust auf zumeist Süßes habe, obwohl ich völlig satt bin?

Wenn sich mein Rücken steif anfühlt, dehne ich mich und mache ein paar Übungen. Wenn ich kribbelig werde und mir der Hintern vom vielen Sitzen weh tut, fahre ich an den nächsten See und laufe drum herum.

Wenn ich Migräne bekomme, gehe ich in den Schmerz hinein und öffne mich dafür, statt wie früher eine Tablette einzuschmeißen, damit er nur schnell weg geht.

Wenn ich tagsüber müde bin, hau ich mich hin und zwar sofort.

Wenn ich nachts nicht schlafen kann, liege ich nicht ewig rum und komme immer schlechter drauf, sondern mache das Licht an und lese lieber etwas.

Und selbst wenn ich manchmal kaum schlafe, habe ich festgestellt, dass ich trotzdem tagsüber recht fit bin.

 

Das alles passiert ganz natürlich, einfach durch ein genaueres Beobachten und Erforschen meiner Selbst.

 

Und dabei lasse ich mich von nichts mehr ablenken. Das ist jedenfalls der Plan.

 

Meine paar Kilos zuviel haben mich durch die vergangenen Jahre begleitet, in denen ich viele alte Themen aufgearbeitet habe. Es ist fast so, als hätte sich der alte Schmerz in meinen Speckrollen an Hüfte und Bauch festgesetzt.

Sie stören mein Wohlbefinden zwar schon, aber ich weiß, dass ich mit „Gewalt“, also einer Diät nichts dagegen machen kann und will.

Ich vertraue darauf, dass schon der richtige Zeitpunkt kommen wird.

 

Meine Tochter sagt, Mama. Du musst Dich im Fitness-Studio anmelden.

Ein gut gemeinter Rat, aber das Schöne ist, ich weiß inzwischen ganz genau, was ich brauche und was nicht. Meine Ära der Sportstudios liegt hinter mir – ich habe viel Geld dort gelassen und das Umziehen und Duschen dort gehasst.

Kommt überhaupt nicht für mich in Frage. Wohlgemerkt: für MICH! Für andere mag es die perfekte Unterstützung sein!

 

Ich liebe übrigens nach wie vor auf You Tube die Yoga Übung für Anfänger, die mache ich schon seit Jahren mal mehr, mal weniger: Finde Gelassenheit in der Anstrengung

 

Es gibt eben nicht den einen richtigen Weg, sondern mehr als 7 Milliarden davon.

 

Also. Welcher ist Deiner? Nimm einfach alles um Dich herum als Angebot wahr, probier es aus und entscheide, ob es zu dir passt.

 

Eigentlich ganz einfach, oder?

Die Frage ist nur, wie gut kannst du tatsächlich deine Bedürfnisse erkennen und wie sehr lässt du dich dabei noch von anderen beeinflussen?

 

Deswegen ist es wichtig, immer wieder innezuhalten und sich auf die eigene Wahrheit zurückzubesinnen. Und das geht tatsächlich nur in der Stille.

 

Aber auch hier: Wie funktioniert das für dich am besten? Ich selbst meditiere übrigens nicht. Kriege ich nicht hin und habe ich auch keine Lust dazu.

Ich benutze stattdessen alle möglichen Alltagsituationen, um mit mir selbst in Kontakt zu kommen.

Wenn ich also an der roten Ampel stehe. Oder auf den Fahrstuhl warte. Und in der Schlange im Supermarkt.

Genau diese Gelegenheiten begrüße ich immer, um mich wieder mit mir selbst zu verbinden.

Wie machst du das?

Ich freu mich wenn du hier unten einen Kommentar hinterlässt, so haben auch andere was davon!

 

Hab eine schöne Zeit!